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Nov
26

Goldust – Noir

Nachdem Goldust 2008 ihr Debüt in Form von „Axis“ veröffentlichten haben sie dieses Jahr die Ep „Noir“ auf die Hörerschaft losgelassen.

„dont look back in anger when all you feel is hate“

Mit dieser Zeile beginnt “Aevum”, nach dem Intro „M“, der Müsteraner von Goldust und mit passenderen Worten kann man eine EP die man „Noir“ (franz. schwarz, dunkel) betitelt wohl nicht beginnen.

Bei „Noir“ herrscht, wie bereits bei „Axis“, eine düstere und teils verzweifelte Stimmung – so wie es bei deutschen Hardcorebands momentan angesagt zu sein scheint. Doch bei Goldust kommt dies, im Gegensatz zu Bands die aus U-18 Musikern bestehen, authentisch und nicht aufgesetzt rüber und so knallt dem Hörer, von der ersten Sekunde an, die Wut von Sänger Lars an den Kopf.
Recht schnell fällt auf, dass „Noir“ metalischer ausgefallen ist , war „Axis“ doch noch mehr eine Hardcoreplatte mit Metaleinflüssen – hat sich nun der Spieß rumgedreht.

Frontmann Lars weiß den „Stilwechsel“ jedoch gekonnt umzusetzen und steckt eine Menge Energie in die Songs und man kann regelrecht heraushören wie sehr er sich verausgabt. Wer bereits auf einem Konzert der Jungs war hat dies sicher auch schon einmal selbst gesehen, so scheint es fast immer so, als würde er sich den gesamten Auftritt über in einer Art Wahn/Trance befinden.

„Noir“ kommt ohne jeden technischen Schnickschnack aus, es geht einfach jeder Song schnell nach vorne. Einzig beim Intro zu „Caedas“ stehen die Instrumente im Vordergrund und im späteren Verlauf des Lieds gibt es ein schönes Gitarrensolo, über welches sich Metalfreunde freuen werden.

Goldust haben mit „Noir“ definitiv einen gelungenen „Nachfolger“ zu „Axis“ veröffentlicht und wissen so die Zeit, bis zum nächsten Full-Lenght, zu überbrücken. Einzig und allein die knappe Spielzeit von gerade mal 10 Minuten fällt negativ auf.

Goldust werden sicher auch bald bei den „Großen“ mitspielen – erinnert der Sound doch stellenweise sogar ein wenig an die Bostoner von Shipwreck – und beweisen selbst dem letzten Nörgler, dass es auch noch im deutschen Hardcore immer wieder gute Bands gibt.

“M”
“Aevum”
“Thorn II”
“Caedes”
“Rome”
“Crisis”

 November 26th, 2009  
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Nov
26

Thrice – In Exile

Thrice haben mit “In Exile” das erste Video ihres aktullen Albums “Beggars” online gestellt.


In Exile

Thrice | MySpace Music Videos

 November 26th, 2009  
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Nov
25

Deftones: Charity Aktion zugunsten von Chi Cheng

Am 04. November 2008 war der Bassist der Deftones, Chi Cheng, in einen Autounfall verwickelt.
Seit dem Unfall liegt Chi im Wachkoma.

Um die imensen Krankenhaus- und Behandlungskosten tragen zu können wurde bereits vor einiger Zeit die “Chi Ling Cheng Special Needs Trust” Aktion ins Leben gerufen.

Zahlreiche Künstler haben nun spezielle Gegenstände zur Versteigerung freigegeben, um Chi Cheng und seiner Familie zu helfen. Die 42 Auktionen reichen von signierten Postern und Gitarren bis zu Studioaufnahmen mit Mark Hoppus (Blink-182).

Eine vollständige Liste der Auktionen findet ihr HIER.

 November 25th, 2009  
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Nov
24

Grand Griffon : Demosongs zum Download

Grand Griffon haben drei Demosongs zum kostenlosen Download bereitgestellt.
Bei den Tracks handelt es sich um “Nie mehr so alt”, “Kein Wort” und “Von gestern”.

Die Lieder bekommt ihr HIER.

 November 24th, 2009  
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Nov
24

Paramore – Brick By Boring Brick

Paramore haben mit “Brick By Boring Brick” das zweite Video ihres aktuellen Albums “Brand New Eyes” veröffentlicht.

Zum Video gelangt ihr HIER.

 November 24th, 2009  
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Nov
18

EDGE – The Movie: Europe movie tour 2009

Es wurden Dates für die Vorführung von “EDGE – Perspectives on drug free culture” in Europa bekanntgegeben.

11/28/09 Amsterdam Netherlands Screening & Show Melkweg 7:00pm
12/01/09 London UK Screening Frontline Club 7:00pm
12/03/09 Newport UK Screening & Show Le Pub 8:00pm
12/03/09 Sheffield UK Screening Rutland Arms 8:00pm
12/04/09 Kortrijk Belgium Screening Buda Kunstencentrum 8:15pm
12/11/09 Berlin Germany Screening TBA 8:00pm
12/12/09 Leipzig Germany Screening Conne Island 8:00pm
12/13/09 Chemnitz Germany Screening AJZ Chemnitz 8:00pm
12/14/09 Münster Germany Screening Cinema Münster 9:00pm
12/15/09 Mülheim Germany Screening AZ Mülheim 8:00pm

Ob weitere Termine folgen ist nicht bekannt.

 November 18th, 2009  
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Nov
16

Eastpak Antidote Tour 2009

Eastpak Antidote Tour 2009E-Werk Köln, 13.11.09
Die Eastpak Antidote Tour lockte dieses Jahr mit einem interessanten Line-Up, bei dem für jeden etwas dabei sollte. Decken die vier Bands, The Ghost Of A Thousand, Four Strong, Alexisonfire und Anti-Flag doch so einige Genre ab. Am 13. November machte das Package dann auch in Köln halt und war bereits im Vorfeld ausverkauft. Als ich gegen 19:30 Uhr am Kölner E-Werk ankomme staune ich erstmal nicht schlecht – entgegen meiner Erwartung ist von einer langen Schlange nichts zu sehen und so geht es direkt in die warme Halle.


Pünktlich um 20:00 Uhr steht in Form von The Ghost Of A Thousand dann auch schon die erste Band auf der Bühne. Das durchschnittlich doch sehr junge Publikum nimmt die Band von Anfang an gut auf und so kommt sofort Bewegung ins E-Werk. Doch nicht nur das Publikum macht seine Sache gut, sondern auch The Ghost Of A Thousand sind voller Spielfreude, flitzen ununterbrochen über die Bühne und scheinen selbst ein wenig überrascht vom Mitgehen des Publikums zu sein und so bedankt sich Sänger Tom Lacey bei diesem nicht nur einmal. Gallows können sich warm anziehen, denn mit TGOAT haben sie eine ganz schön harte Konkurrenz aus dem eigenen Land. Nach 30 Minuten verlassen The Ghost Of A Thousand die Bühne und machen Platz für Four Year Strong.
Bevor die jedoch loslegen können gibt es erstmal eine 20-minütige Umbaupause, in der sich das E-Werk nun wohl komplett füllt.
Als Four Year Strong dann die Bühne betreten kann man musikalisch wohl so einiges erwarten, aber mit ihrem teilweise poppigen Sound – der durchaus zu gefallen weiß – rechnet man wohl nicht. Der amerikanische Fünfer tourte in der Heimat schon mit Größen wie Set Your Goals oder Thursday und anhand der Reaktionen im Publikum dürfte es hier auch nicht mehr so lange dauern, bis man hier alleine Hallen füllt. Four Year Strong präsentieren größenteils Songs ihres Zweitwerks „Rise Or Die Trying“ die vom teilweise textsicheren Publikum auch lautstark mitgesungen werden – da ist es doch sehr schade, dass es einen Wellenbrecher gibt, der Publikum und Band derart voneinander trennt. Ebenfalls nach dreißig Minuten müssen auch Four Year Strong die Bühne räumen.
Nach weiteren zwanzig Minuten Umbaupause betreten dann die Kanadier von Alexisonfire mit einem leicht asiatisch angehauchtem Intro die Bühne. Bereits nach den ersten Tönen des Openers „Drunks, Lovers, Sinners and Saints“ gibt es beim Publikum kein Halten mehr und das E-Werk steht Kopf. Bassist Chris Steele legt die gesamte Show seine gewohnten Tanz Moves, die immer wieder lustig anzusehen sind, aufs Parkett und verausgabt sich bis zum Geht-nicht-mehr. Sänger George dankt des Öfteren dem Kölner Publikum. Doch nicht nur dem Publikum sondern auch dem alten, deutschen Label „Defiance Records“ wird für die jahrelange Unterstützung gedankt. Die Band motiviert immer wieder das Publikum und den Jungs steht die Spielfreude nur so ins Gesicht geschrieben. Auffällig ist, dass das Publikum vor allem für das neue Material gekommen zu sein scheint und die, auf dem vorhin erwähnten Label veröffentlichten, alten Songs größtenteils nicht kennt. So ist die Menge derer, die sich über „Waterwings“ vom Erstlingswert freuen, recht übersichtlich. Sobald jedoch „Old Crows“ vom aktuellen Release erklingt, sind wieder alle mit dabei. Bei „This Could Be Anywhere In The World“ verschlägt es Anti-Flags Chris #2 auf die Bühne. Er steuert aber eher schlecht als recht ein paar Zeilen bei.
Das Set der Kanadier, das aus Songs aller vier Alben bestand, endet mit einer grandiosen Version von „Happiness By The Kilowatt“ und einem super Outro. Anhand der Menge an Leuten, die das E-Werk nach dem Auftritt von Alexisonfire verlässt, wird klar, dass der eigentliche Headliner des Abends wohl nicht aus den USA sondern aus Kanada kam.
Gegen 23:00 Uhr betreten dann Anti-Flag aus Pittsburgh die Bühne. Anti-Flag liefern außer ein paar neuen Songs in der Setlist die gleiche Show wie immer und so verwundert es nicht, dass sich das E-Werk immer weiter leert. Wenn man dermaßen oft im Land ist, sollte man sich doch schon etwas Besseres einfallen lassen. Ansonsten war es das dann wohl bald mit dem Erfolg.
Den eingefleischten Fans scheint es dennoch gut genug zu sein und so verlässt am Ende des Abends wohl jeder – der eine früher, der andere später – mit einem Lächeln auf dem Gesicht das Kölner E-Werk.

 November 16th, 2009  
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Nov
10

Polar Bear Club – Light of Local Eyes

Polar Bear Club haben mit “Light Of Local Eyes” ihr erstes Video vom aktuellen Album “Chasing Hamburg” veröffentlicht.

 November 10th, 2009  
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Nov
09

Billy Talent : Intime Clubshow in Köln

Im Anschluss der Deutschlandtour von Billy Talent verschlägt es die Band – inklusive kanadischem Anhang in Form von Silverstein und den Cancer Bats – nach Köln.

Dort werden sie eine exklusive Clubshow in der Kantine geben.

Die Tickets für das Konzert kosten 45€. ALLE einnahmen kommen der MS Society of Canada zu gute. Die MS Society of Canada setzt sich für Menschen, die an Multipler Sklerose erkrankt sind, ein.

Hier die Details zur Show:

05.12.2009
BILLY TALENT + Silverstein und Cancer Bats
Kantine Köln, Kempener Str. 135
Einlass: 17:30, Beginn: 18:30
Preis: 45€

Ticktes bekommt ihr HIER.

 November 9th, 2009  
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Nov
04

Bane – Dublin, 11:58pm

Bane haben sich in Sachen Veröffentlichungen die letzten Jahre eher rar gemacht.
Liegt das letzte Album, „The Note“, doch bereits vier Jahre zurück und die letzte EP erschien 2006 in Form von „Ten Years Plus“.

Nun melden sich Bane jedoch im Rahmen ihrer „World Series“ mit 3 EPs zurück und den Anfang macht „Dublin, 11:58pm“.

Die Ep beginnt mit dem fulminanten Opener „The Bold And The Beautiful“.
Auf die Ohren gibt es von der ersten Sekunde an den gewohnten Bane-Sound den man von den Jungs gewohnt ist. So fordert Aaron Bedard dazu auf seine Chancen zu nutzen und stets das Beste aus sich heraus zu holen.
Frei nach dem Motto „Alles ist möglich“ ist der Song wohl einer der positivsten den man von Bane kennt – auch wenn die Songs in der Regel alle sehr positiv ausfallen.

„You’re the Rocky movie / you’re that Nike add!“

Bei „One Life To Live“ geht es fast Bane-Untypisch schnell zur Sache. Kennt man ein derartig schnelles Schlagzeug doch nur von den wenigsten Bane Songs.
Die Message bleibt jedoch die gewohnte, aus dem Titel leicht zu erratene: Jeden Moment vollkommen auskosten und sein Leben zu Leben.

„If there’s a Hell I’ll get there soon enough“

Der dritte und letzte Song der Ep – „The Young And The Restless“ – verläuft dann wieder ruhiger und erinnert stark an „End With An Ellipsis“ oder den großartigen „Swan Song“ vom 2006er Album „The Note”.

„I will believe in dragons as long as I run with dragons”

„Dublin, 11:58pm” macht definitiv Lust auf Mehr und so kann man sich nur auf „Rome, 12:58am“ – die Zweite EP für 2009 (erscheint im Dezember) – und das, hoffentlich, baldige Release eines neuen Albums freuen.

1. The Bold And The Beautiful
2. One Life To Live
3. The Young And The Restless

 November 4th, 2009  
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