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Mai
26

Straight outta Kärnten

K.I.Z haben dem verstorbenen Östereicher Jörg Haider ein, wohl nicht ganz ernstzunehmendes, Lied gewidmet.

Lest selbst was K.I.Z dazu zu sagen haben:

Land der Berge, Land der Ströme… K.I.Z. grüßt die Alpenrepublik.

Pünktlich zu den Auftritten in unserem heimlichen Lieblingsland, dem wunderschönen Österreich, haben wir dem heimlichen und jetzt toten Herrscher, Jörg H. ein heimliches Liebeslied gewidmet. Dieses wiederum widmen wir jetzt all unseren treuen Anhängern zwischen Salzkammergut und Steirischer Weinstraße, zwischen den Ebenen der Ölfelder Niederösterreichs und der Schweizer Kolonie Vorarlberg, zwischen dem furchtlosen Tirol und der heimlichen Hauptstadt Klagenfurt.

„Straight Outta Kärnten“ der Song zum Lebensmensch steht nun auf unserer myspace Seite und wir hoffen, dass wir euch damit eine Freude machen. Ach was. Eigentlich sind wir ziemlich sicher, dass die Bewohner der Ostmark genau auf so was gewartet haben.

Man wird ja wohl mal auch wieder die Wahrheit sagen dürfen.

Recht(s) so!

Genau so wie man natürlich das Recht hat zu den letzten Konzerten der erfolgreichsten K.I.Z. Tour ever zu kommen. Als da wären:

26.05.09 Innsbruck (A), Hafen
27.05.09 Wien (A), Arena
28.05.09 Salzburg (A), Rockhouse
29.05.09 Linz (A), Posthof
04.06.09 Berlin (D), Postbahnhof

K.I.Z. liebt Euch, mit antifaschistischem Gruß.

… und das Album “SEXISMUS GEGEN RECHTS” kommt dann auch im Juli!!!
Wir schwören…

Zum Lied gehts HIER

 Mai 26th, 2009  
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Mai
25

Jazzkantine – Hell’s Kitchen

Wir alle kennen diese Situation:

Man ist jung, erfolgreich, und hat aufgrund der neuesten Beförderung die Arbeitskollegen und den Chef zu einer kleinen Feierlichkeit in sein Loft eingeladen. Alles ist vorbereitet: Feinkost Käfer hat gerade das Büffet aufgebaut, Im Kamin flackert ein kleines Feuer und der Champagner hat eine Temperatur von genau 8° Celsius. Doch plötzlich der Schock! Man spielt jede CD im Bang und Olufsen CD Wechsler an und………man merkt das man eigentlich gar nicht so ist wie es das Ambiente vermittelt: H2O, Beatsteaks und A Day to Remeber, daneben ein paar Klassiker wie AC/DC, Deep Purple und Aerosmith. Jetzt steht man also da, im 2000€ Armanianzug, und fragt sich wo man jetzt noch Musik herbekommt die man den Kollegen zumuten kann ohne seine Persönlichkeit komplett zu verleugnen während im Hintergrund die Eisskulptur langsam anfängt zu schmelzen.

Nie wieder werdet ihr in dieser Misere stecken!
Denn mit Hell’s Kitchen haben Jazzkantine ein Album für genau diese Situationen abgeliefert: Jazzige Interpretationen von Klassikern der Rockgeschichte wie zB: Back in Black, Smoke on the Water und Walk this way.
Direkt im ersten Track “Highway to Hell” (Das Original dürfte auch manchen bekannt sein) kommt von der ersten Sekunde BigBand Feeling Pur auf und auch der Gesang kommt interpretiert von Tom Gaebel nicht zu kurz. Als danach “Jump” beginnt, bin ich erstmal kurz erstaunt, da ich mir nicht sicher bin ob es wirklich eine Cover Version von Van Halen ist. Als jedoch die Stimme von Sam Leigh-Brown einsetzt verfliegen alle Zweifel und ich fühle mich in einen kleinen Jazzclub irgendwo auf dieser Welt versetzt.
Weiter gehts mit “Nothing else matters” , auf diesen Track war ich mit am meisten gespannt als ich die Tracklist gelesen habe, hatten doch Metallica selbst mit ihrer Unplugged Version schon den ersten Schritt in diese Richtung gemacht. Und obwohl ich Xavier Naidoo eigentlich nicht mehr hören kann, so bringt er den Track doch genial rüber, und auch die Instrumentalisierung ist noch einen Schritt ruhiger und Gefühlvoller. Alle die die Unplugged Version schon geliebt haben, sollten hier auf jeden Fall reinhören.
Etwas rockiger geht es weiter mit einem Motörhead Cover von “Iron Horse”, gesungen vom Jazzkantine Frontmann Cappucino. Und um nicht das Gefühl zu erwecken das hier alles gleich klingt, ist die Version von “Ain’t talkin bout love” gesungen von Dr. Ring Ding sehr Reggaelastig und könnte vom Musikalischen auch vom ersten Jan Delay Album stammen.
In “Back in Black” wird die Schuluniform gegen einen Anzug mit Al Capone Hut getauscht und Max Mutzke stellt unter Beweis das er zu Recht die Casting Show von Stefan Raab gewonnen hat.
Als die ersten Töne von “Smoke on the Water” aus den Boxen kommen muss ich direkt an Two and a half man denken als Jake ein Asiatisches Wunderkind dazu bringt eben dieses Lied mit ihm auf einem Cello zu spielen. Sehr schöne Instrumentalversion die zwar ganz anders aber trotzdem unverkennbar “Smoke on the water” ist.
Beim inzwischen achten Track Paranoid frage ich mich ernsthaft ob ich noch ein Lied auf dieser CD finden werde das mir nicht gefällt. Wieder gesungen von Cappucino geht der Track runter wie Butter, und man kann nur sagen: Anhören und mitswingen!
Ich wage jetzt eine Behauptung aufzustellen: jeder der “I was made for loving you” hört wird spätestens beim Chorus nicht mehr aus dem Grinsen rauskommen, die wunderschöne Stimme von Pat Appleton verleiht dem Lied einen völlig neuen Charakter und könnte als perfektes Kuschelrock Material durchgehen.
Mit “Walk this way” wird es wieder etwas rockiger, und meiner Meinung nach ist das Cover im Vergleich zu den anderen sehr nah an seinem Original.
Der nächste Track “Strong Arm of the Law” ist mir bisher unbekannt, hat einen leichten Reggae Touch und hört sich mit der Stimme von Sam Leigh-Brown ebenfalls sehr angenehm an.
Zum Ausklang gibt es nochmal etwas ruhigere Töne mit “Hells Bells” und nach knapp 50 Minuten ist das Album dann auch schon durch.

Zusammenfassend kann man nur sagen: Genial! jeder der auch nur einen der Originaltracks auf dieser Platte kennt sollte unbedingt in die CD reinhören. Bereits nach dem ersten Track hatte ich schon ein Grinsen auf dem Gesicht, das sich auch die gesamten 50 Minuten gehalten hat. Zwar sind die Versionen nicht fürs “Abrocken” geeignet, sondern wohl eher zum Swingen, aber für gewisse Situationen ist “Hell’s Kitchen” auf jeden Fall geeignet. Für entspannte Abende zu Hause, um runterzukommen und wenn man einfach mal genug von Verzerrten Gitarren oder Schreienden Sängern hat. Oder einfach nur um sich anzuhören was man mit Kreativität schaffen kann. Jedes einzelne Lied weiss auf seine Art zu überzeugen, und obwohl teilweise wirklich Welten zwischen Original und Cover liegen, ist die Essenz der Lieder jedes mal unverkennbar vorhanden. Natürlich kann man die Platte auch zerreissen und sagen Rock gehört dreckig und hart. Aber genau darum geht es ja: Den Liedern ein neues Gewand zu verpassen. Deswegen vorm reinhören mal alle Vorurteile beiseite legen und offen für was neues sein!

Hier für alle zum reinhören das Video zu “Highway to Hell”

Tracklist:

1) Highway to Hell (Vocals: Tom Gaebel)
Original: AC/DC
2) Jump (Vocals: Sam Leigh-Brown)
Original: Van Halen
3) Nothing else matters (Vocals: Xavier Naidoo)
Original: Metallica
4) Iron horse (Vocals: Cappuccino)
Original: Motörhead
5) Ain’t talking bout love (Vocals: Dr. Ring Ding)
Original: Van Halen
6) Back in black (Vocals: Max Mutzke)
Original: AC/DC
7) Smoke on the water
Original: Deep Purple
8) Paranoid (Vocals: Cappuccino)
Original: Black Sabbath
9) I was made for loving you (Vocals: Pat Appleton)
Original: Kiss
10) Walk this way (Vocals: Tachi & Cappuccino)
Original: Aerosmith & RUN DMC
11) Strong arm of the law (Vocals: Sam Leigh-Brown)
Original: Saxon
12) Hell’s Bells (Vocals: Louie)
Original: AC/DC

 Mai 25th, 2009  
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Mai
24

audioTTipp: Matt and Kim

Gestern Abend hatte ich das Vergnügen Matt and Kim aus Brooklyn, New York bei Get Addicted live sehn zu können.

Vorher noch 2 Videos gecheckt und dann ohne jede Erwartung zum Konzert gegangen.

Aber was soll man sagen? Die 2 kamen dermaßen sympathisch rüber und haben mich vom ersten Song an überzeugen können. Das lag nicht zuletzt daran, dass man dem Duo einfach angesehen hat, was sie für einen Spaß hatten zu performen. So grinste Schlagzeugerin Kim das gesamte Set über über beide Ohren und auch Sänger Matt konnte nicht oft genug erwähnen wie dankbar er den Anwesenden und den Veranstaltern war, dass sie spielen dürften.

Nach knappen 45 Minuten verliesen Matt and Kim immernoch sichtlich erfreut die Bühne, des dermaßen heißen Kellers der Werkstatt, und feierten noch ein paar Stunden weiter.

Mit dem gestrigen Auftritt könnten sie es geschafft haben sich vom Geheimtipp zum Dauergast auf jeder Partyplaylist zu mausern.

In diesem Sinne: Ain’t no Party like a GETADDICTED party!!

 Mai 24th, 2009  
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Mai
23

Billy Talent – Rusted from the rain

Billy Talent melden sich mit dem ersten Video aus ihrem, im Sommer erscheinenden, neuen Album “III” zurück.

 Mai 23rd, 2009  
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Mai
23

DISCOBITCH (Kylian Mash & Laurent Konrad) – "C’est beau la bourgoisie"

So heute gibts mal was ganz anderes: Ein Track den ich durch Zufall “entdeckt habe”, ich weiss nicht genau was es ist, aber das Ding hat das gewisse “je ne sais quoi”.
Und ja wie man am Titel des Tracks und meinem kleinen Ausflug ins Französische festmachen kann = Französisch/Englische House Musik mit geiler Stimme und dickem Beat!

Also: Reinhören und abfeiern!!!

PS: Knöpfchen drücken (HD)

 Mai 23rd, 2009  
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Mai
21

Gallows – London is the reason

Gallows haben ihr 2. Video von “Grey Britain” veröffentlicht.
Der ein oder andere mag es schon von der DVD, die der Special Edition des Albums beilag, kennen.

Für den Rest gibt es das Video nun hier.

Gallows – London Is The Reason

 Mai 21st, 2009  
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Mai
21

Blink-182 endgültig zurück!

Seit geraumer Zeit haben Blink-182 ja ihr Comeback bekanntgegeben.
Jetzt spielen sie auch endlich wieder Shows zusammen.
Am Sonntag gaben sie nach einem Weezer Konzert 3 Songs zum Besten und am Montag gings dann zu Jay Lenno.

All the Small Things

The Rock Show

Ab Juli wird es noch eine ausgedehnte US-Tour geben. Für Europa gibt es noch keine bestätigten Termine.

 Mai 21st, 2009  
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Mai
20

In der kürze liegt die Würze!

Und deshalb ist unser Blog jetzt unter www.AudioTT.de erreichbar!

 Mai 20th, 2009  
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Mai
18

Neues von K.I.Z.

KIZ haben ein kleines Video veröffentlicht in dem sie mitteilen das das neue Album mit dem Titel: Sexismus gegen Rechts erst im August erscheinen wird. Ausserdem geben sie uns einen kleinen Einblick in ihren Studioalltag.

Nebenbei ist im Forum von Rap.de eine unbestätigte Tracklist aufgetaucht:

1. Pimptro (feat. Kollegah)
2. Ich Esse Goldbarren
3. Nagelschere
4. Nasepopeln (feat. Wolfgang Wendland)
5. Überraschung!
6. Tomatensalat
7. Ich bin Fischer
8. Adelskrone, Jogginghose (feat. Massimo & MoeZech)
9. Crunk That
10. Dealer an der Spielstraße 1
11. Olé Olé Olé
12. Leuchtkugelgewehre
13. Z.I.K
14. Durchatmen (Skit)
15. Hölle Part 2
16. Sterbende Schwäne (feat. Xavier Naidoo)

Wir dürfen also weiter gespannt sein!

 Mai 18th, 2009  
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Mai
18

Samy Deluxe – Dis wo ich herkomm

Gute drei Wochen steht das neue Album von Samy Deluxe jetzt in den Regalen, und ungefähr genausolang hat es gedauert bis ich mich überwunden hatte es mir anzuhören.
Also habe ich letzte Nacht Napster angeschmissen (Ein Hoch auf die Musik-Flatrate) und mich seelisch darauf vorbereitet mein altes Deutschrap Idol auf Reggaeabwegen zu erleben.

Also nach einem tiefen Schluck aus der Heinekenpulle auf Play gedrückt und Daumen gedrückt:

Eine Stunde und zwei Minuten später verstummen die Kopfhörer und ich bin irgendwie……unentschlossen……

Samy Sorge ist älter geworden, nachdenklicher, verantwortungsvoller und vor allem anders. Das Album ist weder schlecht produziert noch sind die Texte schlecht, aber es ist nicht “Deluxe”. Zwar gibt es im Intro noch immer das obligatorische “Ich bleib die Nummer eins” aber das war es dann auch, denn die Platte hat mit Selbstdarstellung und Profilierung ungefähr so viel zu tun wie das Zölibat.
Deswegen habe ich nach dem ersten Durchhören für mich auch beschlossen, das die Scheibe nicht von “Samy Deluxe” sondern von “Samy Sorge” ist.

Und mit dieser Einstellung lässt sich das Album meiner Meinung nach erst richtig bewerten. Denn im zweiten und auch Namensgebenden Track “Dis wo ich herkomm” macht Samy direkt klar das seine Ansichten über Deutschland sich extrem geändert haben. “Weck mich auf” war gestern, “Du bist Deutschland” ist heute! Allgemein zieht sich die Sicht auf Deutschland und die Veränderung von Samy zum Familienmensch durch das gesamte Album. Sei es in “Wer bin ich” eine Selbsreflektion und die Erkenntnis das nicht Besitz einen Menschen ausmacht oder “Musik um durch den Tag zu komm” (mit einem kleinen Afrob Gastspiel) einer Hyme für alle die sich Morgens zur Arbeit schleppen um sich und ihre Familie zu ernähren. Glänzen kann dieser Track vor allem durch den Seitenhieb auf die Medien und den “Supermodel-Superstar” Wahn. Denn er macht klar dass jeder Job wichtig ist, sei es Klempner oder Putzfrau, ganz egal ob er als “cool” gilt. Denn: “Der Bäcker wird Rapper, doch wer bäckt ihm das Brot?”

Das Highlight der Platte für mich ist aber der Track “Stumm”, auch hier gibt es wieder eine geballte Portion Gesellschaftskritik aufs Brot, allerding mit einem sehr genialen Beat mit leichtem Elektrotouch und einer Background Stimme die dem ganzen eine gewisse Ruhe verleiht.

Alles in allem hat Samy “Deluxe” Sorge ein solides Album mit “Faust Hoch” Charakter abgeliefert, das sicherlich seine Liebhaber finden wird, und auch ich werde zumindest für Stumm noch ab und zu reinhören.

Tracklist:
1 – Intro
2 – Dis wo ich herkomm
3 – Bis die Sonne rauskommt
4 – Wer ich bin ?
5 – Wir sind keine Kinder mehr
6 – Vatertag
7 – Oma Song
8 – Superheld
9 – Erster
10 – Übers Geld ( Skit )
11 – Musik um durch den Tag zu kommen
12 – Stumm ( Xenja )
13 – Sowieso schwer
14 – Blick nach vorn
15 – Deshalb
16 – Sprech wie ich sprech

 Mai 18th, 2009  
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